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Nutzung von mofato Applikationskarten auf einem John Deere-Terminal

Nutzung von mofato Applikationskarten auf einem John Deere-Terminal

In dieser Anleitung erfahrt ihr, wie ihr eine Applikationskarte, die mit mofato erstellt wurde, von einer SD-Karte auf das Terminal einer John Deere-Landmaschine übertragt (es handelt sich um ein GreenStar 2 (GS2) 2600 Terminal). Zurzeit exportiert mofato sogenannte Shapefiles (.shp), ein gängiges und übergreifendes Geodaten-Format. Für die Nutzung auf einem John Deere-Terminal müssen diese Daten in das Format von John Deere umgewandelt werden. Diese Konvertierung erfolgt direkt auf dem Terminal. Die grundlegenden Schritte sind dabei für jede Art von Applikationskarten (Düngung, Pflanzenschutz usw.) gleich.

Vorbereitung

Zuerst wird die von dir mit mofato erstellte Applikationskarte direkt aus der Anwendung exportiert und auf einer SD-Karte gespeichert. Bitte beachtet, dass die Dateien für die Applikationskarte in einem Ordner namens RX liegen, neben dem es auch den Ordner RCD geben muss. Die Projektionsdatei (.prj) der Shapefiles muss gelöscht werden. Außerdem darf der Dateiname inklusive Endung nicht länger als 20 Zeichen sein.

Durchführung

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  1. Karte ins Terminal stecken. Die Daten werden geladen.

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  2. Unter Ressourcen den Betrieb, Mandanten, Schlag, die Maßnahmen und die Fruchtsaison auswählen.

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  3. Im Hauptmenü den Knopf RX bestätigen um die vorhanden Applikationskarten laden zu können.

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  4. Im folgenden Menü auf Applikationskarte klicken.

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  5. Dann die Option Shapefile wählen.

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  6. Der Dialog zur Umstellung der Shapefiles wird darauf geöffnet.

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  7. Unter Shapefile die aus mofato exportierte Datei auswählen.

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  8. Anschließend ist die Datei auch unter Name ausgewählt.

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  9. Unter Spalte Duenger oder ein entsprechendes auszubringendes Mittel wählen. Bei Produktart Dünger nach Gewicht oder Entsprechung wählen. Die Mengeneinheiten sind bei Dünger kg/ha, bei flüssigen Mitteln dann die jeweiligen Angaben eingeben. Die Rate außerh. Schlags gibt an, welche Menge ausgebracht werden soll, wenn das Fahrzeug die Schlaggrenze überschreitet. Die Rate bei GPS-Ausfall legt fest, welche Menge bei einem Ausfall des GPS ausgebracht werden soll. Am Ende auf Annehmen klicken, wenn alle Einstellungen vorgenommen wurden.

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  10. Nun findet die Umwandlung des Shapefiles statt.

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  11. Sind Datei und Einstellungen in Ordnung, erscheinen im nächsten Bildschirm die gewählten Angaben. Sind diese richtig, können diese mit Annehmen bestätigt werden.

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  12. Nun folgt eine Vorschau der Applikationskarte.

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  13. Dieser Hinweis erscheint, wenn sich das Fahrzeug außerhalb des Schlags befindet.

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  14. Unter Kartierung wird die Applikationskarte angezeigt (die Lupe ermöglicht das herauszoomen).

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  15. Mit Klick auf das Legendensymbol (unten, hervorgehoben durch grüne Umrandung) kann die Legende zur Karte eingeblendet werden.

 

Bitte beachtet: Wir, green spin GmbH, übernehmen keine Verantwortung für fehlerhafte Bedienung oder Einstellung der entsprechenden Geräte und Maschinen. Diese Anleitung ist als Leitfaden und Hilfestellung für mofato-Nutzer gedacht.

 

Bei weiteren Fragen, Wünschen oder Anregungen wendet euch einfach direkt an uns.

Per E-Mail über info@mofato.com oder telefonisch unter 0931 460 57 870.

Du nutzt mofato noch nicht? Dann registrier dich doch unter www.mofato.de für einen kostenlosen Test oder frag‘ nach einer persönlichen Demo!

 

mofato Anleitungsvideos

mofato Anleitungsvideos

Liebe mofato-Nutzer und -Interessierte:

Wir haben inzwischen einen Youtube-Kanal für mofato eingerichtet, auf dem wir in Zukunft alle Anleitungsvideos für mofato frei zugänglich machen werden. Hier schon einmal der Link:

https://www.youtube.com/channel/UChMDRHhF_Bhb8oygHIipRTQ

 

Wir freuen uns auf eure Kommentare und euer Feedback. Solltet ihr Bedarf an speziellen Anleitungen oder Themen haben dann hinterlasst uns einen Kommentar oder schreibt uns an support@mofato.de.

 

mofato User Story 02: Kleinere Betriebe

mofato User Story 02: Kleinere Betriebe

Unsere Pilotkunden

  • Betreiber mehrerer landwirtschaftlicher Betriebe in Süddeutschland
  • Anbau von unterschiedlichen Kulturpflanzen (u.a. Weizen, Roggen, Dinkel, Raps)
  • Flächengrößen von ca. 50 bis 600 ha

 

Die Herausforderung

Wie in fast allen anderen Wirtschaftszweigen liegt auch die Zukunft der Landwirtschaft in der Digitalisierung. Bereits heute glauben viele Landwirte, dass die Verbraucher bis 2030 ihre Tipps direkt von Produzenten erhalten und eine lückenlose Rückverfolgbarkeit der Produkte gegeben sein wird. Bereits heute nutzt die Hälfte aller Landwirte digitale Tools wie zum Beispiel Apps. Auch der positive Nutzen durch die anonyme Freigabe und Vergleich von Daten wird als Chance erkannt.

Der Einstieg in die digitale Landwirtschaft.

Deshalb strebt mofato eine unabhängige Plattform für die Digitalisierung in der Landwirtschaft an, die den Nutzern umfassende Funktionen und Anwendungsmöglichkeiten bietet. Als unabhängiges Portal für die Digitalisierung in der Landwirtschaft, erleichtert und optimiert mofato Entscheidungen in der Landwirtschaft.

Dafür werden Daten (z.B. Satellitendaten) gesammelt und analysiert – in einer nutzerfreundlichen und handlungsorientierten Oberfläche. Auf Basis dieser Informationen, kann mofato den Anwendern relevante Erkenntnisse in Bezug auf den Zustand ihrer Felder und Kulturpflanzen ermöglichen und suboptimale Bedingungen oder ein aufkommendes Schädlingsproblem frühzeitig erkennen.

Effizientere und aussagekräftige Bodenbeprobung.

Bei unseren Pilotkunden aus Süddeutschland wurde z.B. eine teilflächenspezifischen Bodenbeprobung durchgeführt – ein erster Schritt hin zur teilflächenspezifischen Bewirtschaftung eigener Flächen. Die Identifikation einzelner Produktivitätszonen innerhalb der Schläge ist die Grundlage für eine entsprechend angepasste Beprobung und Bewirtschaftung. mofato ermöglicht dabei unter anderem eine flexible und aufbauende Planung der Beprobungspunkte. Unterstützende räumliche Informationen dienen als Entscheidungshilfe und eine Datengrundlage bisheriger Ertragsunterschiede beurteilt die zeitlichen Beprobungsintervalle und Ertrags-Zonen auf dem Feld.

Teilflächenspezifische Düngung.

Die technischen Voraussetzungen für teilflächenspezifische Düngung sind bei vielen Maschinen bereits vorhanden. Allerdings ist die variable Ausbringung von Betriebsmitteln wie Dünger oder Unkrautvernichtungsmittel ein komplexeres Tätigkeitsfeld im Rahmen der digitalen Landwirtschaft. Hierfür liefert mofato eine digitale Karte direkt auf das Terminal der Maschine. Basierend auf einem genauen Positionierungssystem und den individuellen Daten können Maschinen die anschließende Applikation halbautomatisch verrichten.

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Mit mofato können u.a. automatisch Karten für die variable Ausbringung erstellt werden, welche sowohl historische als auch aktuelle Satellitendaten berücksichtigen. Nutzer können somit die Nährstoffbedingungen ihrer Kulturpflanzen optimieren oder mit dem gezielten Einsatz von Spritzmitteln Kosten sparen. Unsere Pilotkunden haben mit mofato z.B. die Stickstoffdüngung für Winterweizen, Wintergerste und Winterroggen durchgeführt.

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Fazit

mofato gestaltet gemeinsam mit unseren Kunden die Digitalisierung der Landwirtschaft. Wir helfen dabei Unsicherheiten auszuräumen, Zeit zu sparen und durch Vermeidung unnötiger Ertragsausfälle höhere Umsätze zu erzielen. mofato schafft für Produzenten neue Handlungsmöglichkeiten und liefert Grundlagen für besseren Entscheidungen.

Wir freuen uns von Ihnen zu hören, wenn Sie sich für die Vorzüge von mofato oder die Digitalisierung in der Landwirtschaft interessieren.

Wenn Sie mehr über die Digitalisierung der Landwirtschaft mit mofato erfahren wollen, können Sie kostenfrei unser Whitepaper mit der gesamten User Story anfordern.

mofato User Story 01: Großbetrieb

mofato User Story 01: Großbetrieb

Unser Pilotkunde

  • Professioneller landwirtschaftlicher Betrieb in Osteuropa
  • Anbau von 7 verschiedenen Kulturpflanzen
  • 5.200 ha Land auf einem über 100 Quadratkilometer großen Gebiet

 

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Die Herausforderung/Anforderung

Auf den über 5.000 Hektar Land unseres Pilotkunden werden Sojabohnen und Mais angebaut. Durch die Beschaffenheit des Geländes sind die Felder flach und nur schlecht einsehbar. Das Überprüfen auf Schädlinge mit Stichproben an einzelnen Stellen ist sehr aufwendig und zeitintensiv. Diese Probleme können auch mit kleineren Kulturpflanzen wie Weizen, Raps oder Sojabohnen auftreten.

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Unsicherheit reduzieren und Zeit sparen.

Oft ist es aus Zeit- und Organisationsgründen nicht möglich, alle Felder die ganze Zeit im Auge zu behalten. mofato lokalisiert diese Herausforderungen schnell und präzise mit der integrierten „Anomaliefunktion“: Mit diesem digitalen Assistenten können Betriebsleiter und agrarwissenschaftliche Mitarbeiter automatisch Bereiche lokalisieren, in denen Wachstumsanomalien auftreten. Das optimiert den Planungsprozess und die Implementierung der Feldbegehungen.

mofato bietet Usern damit die Möglichkeit, zu jedem Zeitpunkt über den Zustand der eigenen Felder informiert zu sein um auf Veränderungen zu reagieren um Schäden zu vermeiden. Das spart in der Vegetationsperiode Personal, Feldbegehungen für Zustandsüberprüfungen und viel Zeit!

Weniger Ertragsausfälle und höhere Umsätze.

Bei der Bekämpfung von Schädlingen oder Unkraut ist die Handlungsgeschwindigkeit ein zentraler Aspekt. mofato hilft bei einer schnelleren Erkennung und einem erfolgreicheren Kampf gegen die Ursachen. Die Analyse von Satellitendaten ermöglicht es, umfassende und objektive Informationen zur Erdoberfläche zu liefern – und damit wichtige Erkenntnisse in Bezug auf den Zustand von Feldern und Kulturpflanzen.

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Kosteneinsparung durch die variable Ausbringung von Betriebsmitteln.

Das in mofato integrierte digitale Kartenmaterial kann auf das Terminal von Maschinen geladen und angewendet werden. Ein exaktes Positionierungssystem und individuelle Daten befähigen damit Maschinen zur halbautomatischen Ausbringung. Das schafft entscheidende Vorteile für die variable Ausbringung von Betriebsmitteln wie Dünger oder Unkrautvernichtungsmittel – einer der großen Herausforderungen in der digitalen Landwirtschaft. Unser Pilotkunde hat damit die Nährstoffbedingungen seiner Kulturpflanzen optimiert und dank gezieltem Einsatz von Spritzmitteln Kosten eingespart.

Fazit

mofato hat dem Pilotkunden dabei geholfen, Unsicherheiten auszuräumen, Zeit zu sparen und durch Vermeidung unnötiger Ertragsausfälle höhere Umsätze zu erzielen. Wir arbeiten gemeinsam mit Landwirten daran, den Weg in die digitalisierte Landwirtschaft so zu gestalten, dass Produzenten von neuen Handlungsmöglichkeiten und besseren Entscheidungen profitieren.

Wenn Sie mehr über die Digitalisierung der Landwirtschaft mit mofato erfahren wollen, können Sie kostenfrei unser Whitepaper mit der gesamten User Story anfordern.